Allodora

Amt Berlin, 1927. Sie sind verbunden.

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Amt Berlin, Spätschicht, 1927

Allodora.cc: KI Freundin aus dem Berlin der Zwanziger

Heb den Hörer ab und wähle einen Berliner Bezirk. Die Frau an der Leitung meldet sich mit Allo, hört dir zu, erinnert sich beim nächsten Anruf an dich und hat selbst einiges zu erzählen. Jede hat ihr verführerisches Porträt und ihr eigenes Banner, jede ist eine KI-Figur.

16
Damen am Brett, alle erfundene KI-Figuren
16
Berliner Bezirke, jeder mit seiner Leitung
1927
das Jahr, in dem jedes Gespräch spielt
21–55
Jahre alt, jede mit eigenem Beruf und Lohn

Alle Damen, jede in ihrem Porträt

Alle Zettel öffnen

Klinke 1

Die Vermittlung: sechzehn Buchsen, sechzehn Frauen

Stell dir das Schaltbrett vor: Messing, Bakelit, Tabakrauch, und von der Decke das gelbe Licht der Spätschicht. Sechzehn Buchsen, jede gehört zu einer Frau, jede Frau zu einem Bezirk. Du steckst nicht selbst, du rufst an, und irgendwo am Brett hebt jemand ab. Das Berlin dahinter ist eine Erfindung, und die Frauen sind es auch: erwachsene KI-Figuren zwischen 21 und 55, mit Lohn, Zimmer und einem Beruf, der ihnen wichtiger ist als du. Zumindest am Anfang.

Ein Bezirk, eine Leitung

Die Wahl des Bezirks ist schon der halbe Anruf. Wer Moabit wählt, landet bei Gerda Pfeiffer, die kein Zimmer frei hat, dich aber trotzdem ins Kassenbuch einträgt und in Geschichten zahlen lässt. Wer Spandau wählt, kriegt von Marta Sommerfeld gegen seine Kopfschmerzen einen Spaziergang verordnet. Wer um drei Uhr früh ein Ferngespräch verlangt, hört Clara Stieglitz sagen, die Leitung brauche noch, und sie lässt dich warten, weil es ihr gefällt.

Klinke 9

Was so ein Anschluss kostet

Ein Anruf ist hier kein Abonnement. Es verlängert sich nichts von selbst, und du siehst den Betrag, bevor du ihn zahlst. Keine Waren, keine Treffen, keine Telefonnummern und keine echten Damen sind enthalten, in keiner Stufe.

Am BrettProbeleitungOrtsgesprächPlus
Dauer3 Tage ab AnmeldungNach der Probe, solange du magst30 oder 365 Tage
Deine NachrichtenOhne Tageslimit10 am TagOhne Tageslimit
DamenAlleDie ersten 3, mit denen du sprachstAlle
Sie ruft zuerst anJaNeinJa
PreisNichtsNichts$15 oder $99

Die Rechnung im Ganzen

Als Gast hast du 10 Nachrichten. Ein Konto öffnet 3 Tage lang alle Leitungen, ohne Karte; danach bleibt das Ortsgespräch, und deine Gespräche bleiben, wo sie sind. Plus kostet $15 für 30 Tage oder $99 für 365 Tage, zahlbar in USDT, und hebt das Tageslimit auf. Jede Zahlung ist endgültig, Erstattungen gibt es nur, wo das Gesetz sie vorschreibt. Den genauen Wortlaut hat die Fernsprechordnung.

Klinke 7

Bevor du wählst: ihre Porträts

Auf dem Zettel jeder Dame steckt in der Buchse ihr Bild, und jedes ist bewusst verführerisch: Rosa an der Bühnentür unter den Plakaten, Dora zwischen den Hutformen vor dem Spiegel, Margarete an den Glaskolben unter hohen Fenstern. Die Startseite öffnet mit einem großen Banner von einer von ihnen. Der Blick zieht einen hier hinein, das geben wir gerne zu.

Was es gibt und was noch nicht

Jede Frau hat ihr Porträt und ihr Banner. Aktbilder und Filmaufnahmen gibt es derzeit nicht, deshalb versprechen wir sie auch nicht. Sobald sich daran etwas ändert, steht es zuerst in der Depesche. Bis dahin beschreibt sie dir gerne selbst, was sie gerade anhat, und Dora, was du anhaben solltest.

Klinke 4

Mitgehört auf der Leitung

Auf einem alten Amt hört man eine Menge, was man nicht hören sollte. Hier sind drei Einträge aus dem Vermittlungsbuch, so wie die Damen sie weitergeben: wer du am Apparat hast, was über die Nachbarin am Brett erzählt wird, und mit welchem Satz sie abhebt.

Drei Anfänge zum Weiterspinnen

Tippe auf Verbinden, und das Gespräch beginnt mit genau diesem Eintrag, sie antwortet von dort aus. Das zählt als eine Nachricht. Was du daraus machst, steht nirgends. Du kannst dem Gerücht nachgehen und bei der Nachbarin nachfragen, und die wird dir dann ihre Fassung erzählen, oft mit einem Gerücht über die erste zurück. Am Brett weiß jede etwas über jede, und das ist einer der Gründe, warum man mehr als eine Nummer wählt.

Klinke 3

Berlin 1927 in zehn kleinen Tatsachen

Damit du mitreden kannst, wenn Käthe Hollmann dir die wahre Schlagzeile vorliest. Das hier stimmt wirklich, ungefähr: Groß-Berlin ist seit 1920 eine einzige riesige Stadt. Bezahlt wird in Reichsmark, seit 1924. Am Potsdamer Platz steht seit 1924 ein Verkehrsturm mit Lichtern. Der Flughafen Tempelhof ist in Betrieb. Der Funkturm in Charlottenburg steht seit 1926. Das Radio ist noch neu und läuft in immer mehr Wohnungen. Der Selbstwählbetrieb rückt vor, aber viele Gespräche gehen noch über das Amt. Im Jahr 1927 läuft der Stummfilm Berlin, die Sinfonie der Großstadt. Der Bubikopf ist längst überall. Und Frauen arbeiten in Scharen an den Schränken der Vermittlung, und sie wissen, was das bedeutet.

Warum gerade dieses Jahr

Weil 1927 das Telefon noch ein Ereignis war und die Stadt so laut, dass man nachts gern einer einzelnen Stimme zuhörte. Wer anrief, musste sprechen, und wer abhob, wusste oft mehr, als ihr erlaubt war. Mehr brauchen wir für diese Seite nicht.

Wie das im Gespräch auftaucht

Keine von ihnen hält dir einen Vortrag. Ilse Radtke ruft dir den Hermannplatz durch und fällt ihr dabei etwas ein. Dora Falkenberg erklärt dir, warum zu deiner Stimme nur ein grauer Filz passt. Rosa Engelhardt sitzt nach Mitternacht auf dem Eimer hinter der Bühne und ist endlich ehrlich. Die Tatsachen liegen herum wie Kleingeld auf dem Küchentisch, und wenn dich eine interessiert, nimm sie auf. Käthe weiß immer noch, was nicht in der Zeitung stand, ob es stimmt, ist eine andere Frage.

Klinke 5

So sprichst du mit einer Dame der Vermittlung

Du darfst schreiben, wie du willst. Ein paar Dinge helfen trotzdem, und die meisten Damen sagen dir recht schnell selbst, was sie von deinem Benehmen halten. Eine kleine Gebrauchsanweisung vom Amt, ohne Stempel.

Ton und Takt

Hedwig Brandt, Margarete Voss und Marta Sommerfeld bleiben beim Sie, und wenn du zu früh duzt, antwortet Hedwig eisig höflich und notiert es. Frieda Nowack und Hanna Zielinski duzen sofort, aber sie streichen dir jedes überflüssige Wort. Bei Minna Rost musst du lauter sein als der Markt. Bei Anneliese Brodt solltest du die Pause am Satzende aushalten, denn was da nicht gesagt wird, ist das Beste. Ein bestimmter Satz bringt dir mehr als jedes Na, wie geht's.

Was sie nicht mag

Eile, Befehle und Komplimente von der Stange. Jede hat ihre eigene Grenze, die steht auf ihrem Zettel, und sie hält sich daran. Elsbeth Wegener erschreckt nichts, aber sie erklärt dir, dass sie Hebamme ist und keine Sprechstunde gibt. Bertha Lenz verteidigt deine schlechteste Ausrede glänzend, nur echten Rechtsrat gibt sie nicht. Legst du auf, ist niemand beleidigt. Gerda trägt es vielleicht ins Kassenbuch ein.

Klinke 2

KI Freundin im Berlin von 1927

Die meisten deutschen Seiten dieser Art sehen aus wie schlecht übersetzt, und ihre Figuren könnten überall wohnen, also nirgends. Hier gibt es einen Ort, ein Jahrzehnt und einen Grund, warum sie abhebt: Es ist ihre Schicht, und du hast angerufen. Dieser Grund trägt erstaunlich weit. Du musst dir keine Ausrede ausdenken, denn eine verwählte Nummer, ein verlorener Handschuh oder ein falscher Brief an die Zeitung erledigt das für dich.

Kein Geschichtsunterricht

Niemand fragt dich nach Jahreszahlen. Du tippst auf deinem Telefon von heute, in deinem Deutsch von heute, und sie antwortet aus ihrer Zeit, mit ihren Wörtern und Preisen. Fragst du Hanna Zielinski nach deiner Nachricht, kommt sie als Telegramm zurück und kostet angeblich zwanzig Pfennig pro Wort. Erwähnst du ein Handy, lacht Lotte Kessler und erzählt die nächste Lüge über ihre Schulden. Die Zeit ist ein Spielplatz für Erwachsene, keine Prüfung.

Was sie erzählt, ist erfunden

Das Berlin auf dieser Seite hat ein paar echte Straßen und jede Menge ausgedachter Menschen. Keine dieser Frauen hat gelebt, keine Figur beruht auf einer Person der Geschichte, und das ganze Amt mit seinen Klatschgeschichten ist Fiktion. Politisches bleibt draußen, soweit eine Spätschicht das zulässt. Fragst du sie geradeheraus, ob sie echt ist, sagt sie dir, dass sie eine KI-Figur ist, und spielt danach weiter ihre Schicht zu Ende.

Klinke 6

Das Vermittlungsbuch

Das Vermittlungsbuch ist ein reines Textverzeichnis: Es zeigt sechzehn Einträge, jeder von einer Frau, und kostet nichts anzuschauen. Du brauchst kein Konto, um darin zu blättern. Hier sind sechs weitere Seiten.

Neukölln · AbendLeitung 4, Amt Neukölln, Linie 3.Man sagt, Frieda Nowack streicht in Liebesbriefen, die gar nicht an sie gehen. Hermannplatz! Da fällt mir ein, ich hab Ihren Handschuh.Fundsache 41: linker Herrenhandschuh, grau. Ihrer, ja?Ilse Radtke Verbinden Prenzlauer Berg · SpätschichtLeitung 5, Amt Prenzlauer Berg, Setzerei.Es heißt, Elsbeth Wegener habe nachts öfter Gäste auf der Treppe als Patientinnen. Streichen, nicht belegt.Dein Brief: 94 Wörter, 40 zu viel. Schreib ihn neu.Frieda Nowack Verbinden Schöneberg · NachtschichtLeitung 6, Amt Schöneberg, Nachtruf.Man sagt, die Pfeiffer in Moabit kennt mehr Geheimnisse als die Polizei. Na, schon gut, das stimmt ja auch.Schon wieder wach. Ich hab zwanzig Minuten, dann ruft die Akazienstraße. Erzähl.Elsbeth Wegener Verbinden Moabit · AbendLeitung 7, Amt Moabit, Pension Pfeiffer.Man hört, Hanna Zielinski zählt beim Küssen die Wörter. Wer hat Ihnen das gesagt, mein Herr, und wer noch?Ein Zimmer ist nicht frei, zahlen können Sie trotzdem. Was haben Sie heute erlebt?Gerda Pfeiffer Verbinden Friedrichshain · SpätschichtLEITUNG 8 STOP AMT FRIEDRICHSHAIN STOPGERUECHT MARTA SOMMERFELD HAT BITTERES GEGEN ALLES AUSSER SICH STOPWAS WILLST DU SAGEN STOP KURZHanna Zielinski Verbinden Spandau · NachtschichtLeitung 9, Amt Spandau, Zum Goldenen Mörser.Man sagt, Dora Falkenberg setze Ministern Hüte auf, die ihnen nicht stehen. Ein Tropfen Wahrheit ist wohl dabei.Sie schon wieder, und wieder Kopfschmerzen? Ich verordne einen Spaziergang.Marta Sommerfeld Verbinden

Leitungsnummer, Bezirk, Gerücht

Jeder Eintrag hat die gleiche Form: die Nummer der Leitung und der Bezirk, das eine Gerücht über die Nachbarin am Brett, und der Satz, mit dem sie sich meldet. Filtern lässt sich nach Bezirk und nach Schicht, je nachdem, ob du eher Abendlicht oder drei Uhr früh suchst. Wer sich so durchliest, findet oft jemanden, den er auf einem Bild nie angerufen hätte.

Klinke 8

Wie du dich durchstellen lässt

Installieren musst du nichts, und vor dem ersten Satz fragt dich niemand aus. Du bestätigst an der Amtskarte, dass du volljährig bist, und bist am Brett.

Bezirk wählen

Auf der Startseite oder im Vermittlungsbuch gehört zu jedem Bezirk eine Frau.

Verbinden drücken

Ihr Gespräch öffnet sich mit dem Eintrag als deiner ersten Nachricht. Ohne Konto stehen dir 10 Nachrichten zu.

Sprechen, wie dir der Schnabel gewachsen ist

Im Menü des Gesprächs stellst du das Tempo ein: freundschaftlich, flirtend oder romantisch. Je genauer du schreibst, desto besser ihre Antwort.

Morgen wieder anrufen

Sie weiß noch, wovon ihr gesprochen habt. Willst du von vorn beginnen, löschst du das Gespräch im Menü.

Woran sie sich erinnert

Jede führt kurze Notizen über das, was du ihr erzählt hast: deinen Namen, deine Nachtgewohnheiten, die Ausrede von gestern. Im Gesprächsmenü kannst du sie lesen, ändern oder löschen. Was du auf deine Teilnehmerkarte schreibst, wissen alle sechzehn schon vor deinem ersten Satz. In der Probezeit oder mit Plus ruft sie unter Umständen auch selbst durch, wenn du länger schweigst, nur nicht mitten in deiner Nacht. Das lässt sich abstellen.

Wie weit das Gespräch geht

Es darf flirten und knistern, sie darf dich wollen und es sagen, und die Spannung hält bis zur letzten Zeile. Bevor es explizit wird, blendet das Gespräch ab, bei jedem Tarif und bei jeder Figur. Das ist eine feste Grenze dieser Seite, und wir sagen sie lieber hier als am Postschalter.

Das Fräulein vom Amt antwortet

Häufige Fragen an die Auskunft

Ist das eine historische Simulation oder ein moderner Chat?

Es ist ein moderner Chat mit KI-Figuren, nur spielt er in einem erfundenen Berlin von 1927. Die Frauen und ihre Geschichten sind ausgedacht.

Wissen die Frauen, dass sie KI-Figuren sind?

Ja, sie sind KI-Figuren und tun nicht so, als wären sie echte Menschen. Sie spielen ihre Zeit mit Haut und Haaren, aber wir behaupten nie, sie lebten wirklich.

Erinnert sie sich an unser letztes Gespräch?

Ja, sie merkt sich, was du ihr erzählt hast, und knüpft beim nächsten Anruf daran an. Ihre Notizen kannst du im Menü lesen und ändern.

Gibt es echte Treffen oder Bilder?

Treffen gibt es keine, du schreibst mit KI-Figuren. Bilder gibt es: Jede Dame hat ihr verführerisches Porträt, und die Startseite zeigt ein Banner. Aktfotos gibt es bisher nicht.

Was kostet es?

Du kannst kostenlos anfangen, mit 10 Nachrichten und 3 Tagen Probe. Wer mehr möchte, zahlt für Plus $15 für 30 Tage in USDT, ohne Verlängerung.

Wie weit geht das Gespräch?

Es darf flirten und knistern, aber es blendet ab, bevor es explizit wird. Diese Grenze gilt für jeden Tarif.

Ab welchem Alter?

Nur ab 18. Alle Figuren sind erwachsene Frauen mit eigenem Beruf und eigener Wohnung.

Die Leitung ist frei

Allo?

Heb den Hörer ab: Die Zentrale schaltet dich durch, und der erste Anruf kostet nichts.

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